Gras-Kandidatin im Chat: "Gleichberechtigung ist niemals lächerlich"

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Die Südtirolerin stellte sich von 12 bis 13 Uhr den Fragen der Userinnen und User


Wien – Einen leichten Start hatten die Grünen und Alternativen StudentInnen (Gras) nach den Querelen mit der Abspaltung Grüne Studierende nicht. Spitzenkandidatin Marita Gasteiger will nun mit einem Programm für einen offenen und freien Hochschulzugang punkten. Die Gras fordert zudem ein Grundstipendien für alle Studierenden in der Höhe von 844 Euro.

Bekommen soll das Grundstipendium jeder Studierende. Denn: "Es gibt keine reichen Studentinnen, nur reiche Eltern. Wir wollen ein selbstbestimmtes Studium für alle. Wie soll überprüft werden, ob Eltern ihre Kinder auch unterstützen – in Studium, Studienwahl und im Leben?"

Zu den Grünen Studierenden in Oberösterreich und der Steiermark sagt Gasteiger, dass sie nach wie kein Wahlprogramm haben, über inhaltliche Unterschiede könne daher nichts gesagt werden. Inhaltliche Kritik von ihrer Seite gab es bisher nicht – es ging immer nur um Strukturen.

Die Gras werde jedenfalls am Konsensprinzip festhalten, da es die reinste Form der Demokratie sei, wo niemand übergangen und niemandem etwas aufgezwungen werde.

Die Gras erreichte bei den ÖH-Wahlen 2015 20,1 Prozent und war damit hinter der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft zweitstärkste Kraft. Die grüne Studierendenvertretung ist seit 2001 – mit einer kurzen Unterbrechung von 2008 bis 2009 – in der Exekutive der Bundesvertretung tätig. (red, 26.4.2017)