Nachgefragt: Wie sich "Pulse of Europe" finanziert

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Die Europäische Union feiert 60 Jahre Römische Verträge – und steckt mitten in einer Identitätskrise. Das EU-Forum+ bietet der EU-interessierten Community eine Plattform zum Austausch. Diskutieren Sie mit!


Am 25. März 1957 wurden die Römischen Verträge unterzeichnet. Sechs Länder – Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Luxemburg – schlossen sich damals zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und zur Europäischen Atomgemeinschaft zusammen. Die Römischen Verträge gelten als Keimzelle für die Einheit Europas und als Geburtsstunde der Europäischen Union.

60 Jahre später ist die – mittlerweile auf 28 Staaten angewachsene – EU mit Auflösungstendenzen und einer Identitätskrise konfrontiert. Großbritannien will am 29. März offiziell den Brexit, also den Austritt, beantragen. Grund genug, sich nicht nur an die Gründungsjahre zu erinnern, sondern auch über die Zukunft der EU zu debattieren. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker skizzierte im März fünf Entwicklungsszenarien für die EU-27 bis zum Jahr 2025. Diese reichen von "Weitermachen wie bisher", "Nur ein Binnenmarkt", "Jene, die mehr wollen, sollen es tun", "Weniger, aber effizienter handeln" bis zu "Viel mehr gemeinsam tun".

2015 geht es für Juncker darum, über Erreichtes nachzudenken, sich an die Werte zu erinnern, die Europa zusammenhalten, und gleichzeitig ein neues Kapitel zu starten. Diese Debatte findet nicht nur in "Brüssel", sondern auch in den Mitgliedsländern statt – und in Foren.

Das EU-Forum+ auf derStandard.at soll Raum bieten für den Austausch. Wir freuen uns auf interessante Ideen, vernünftige Argumente und anregende Debatten. Nutzen Sie die volle Zeichenanzahl aus und seien Sie konstruktiv! Wie sehen Sie die Zukunft der EU? Diskutieren Sie mit!

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