"Hass im Netz": Wie kann man Zivilcourage fördern?

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Digitale Courage war Thema einer Bundesrats-Enquete. Wie können Medienbetreiber konstruktive Debatten unterstützen?


"Hass im Netz" sei für die breite Mehrheit der Bevölkerung keine Randerscheinung mehr, sondern gehöre zum traurigen Alltag, schreibt Bundesratspräsident Mario Lindner (SPÖ) im Vorwort zum Grünbuch "Digitale Courage". Politik müsse im Kampf gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung im Internet eine wichtige Rolle spielen. Ohne die Zivilgesellschaft könne man das Problem jedoch nicht lösen. Gemeinsames Ziel müsse sein, die Zivilcourage, die Mitbürgerinnen und Mitbürger im realen Leben zeigen, auch in die digitale Welt zu bringen. Am Mittwoch wurde das Thema im Bundesrat diskutiert.

Die parlamentarische Expertenenquete "Digitale Courage" wurde von 10 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 15 Uhr live auf ORF III übertragen, in der ORF-TVThek und auf der Parlamentswebsite gestreamt.

Es sprachen unter anderen Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP), Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ), Juristin Lyane Sautner, Medienrechtsanwältin Maria Windhager, die auch den STANDARD vertritt, und Zivilcourage-Forscher Kai Jonas. Chris Burger, Teamleiter Community Management bei derStandard.at, gab Einblick in die Medienpraxis und die Ziele von Moderation in Onlineforen. (sb, 15.11.2016, Update, 16.11.2016)

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