Erstes Treffen zwischen Obama und Trump im Weißen Haus

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In vielen Großstädten der USA gingen Gegner des umstrittenen Republikaners auf die Straße


Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl sind im ganzen Land tausende Bürger auf die Straßen gegangen. Unterdessen traf Noch-Präsident Barack Obama seinen designierten Nachfolger, um die Amtsübergabe besprechen. Um 17 Uhr MEZ traf Donald Trump im Weißen Haus ein, das Gespräch dauerte mit 90 Minuten länger als erwartet.

Obama hat zuvor bereits angekündigt, er werde alles für einen reibungslosen Übergang tun, so wie es sein Vorgänger George W. Bush vor acht Jahren für ihn getan habe. Nach dem Treffen mit Trump sagte Obama: "Es ist wichtig, dass wir zusammenkommen und zusammenarbeiten". Trump zeigte sich dankbar für das erste Treffen und meinte: "Ich freue mich auf künftige Treffen mit Präsident Obama und auch auf seinen Rat."

In New York protestierte am Mittwochabend eine große Menschenmenge mit der Parole "Nicht mein Präsident!" gegen den zukünftigen US-Präsidenten. Auch in Chicago, Seattle und in Kalifornien verschafften viele Bürger ihrem Unmut über den umstrittenen Republikaner Luft.

Viele Demonstranten versammelten sich auch vor dem Trump Tower in New York. Vor dem Gebäude standen sandgefüllte Sattelschlepper.

Im nordkalifornischen Berkeley ließen mehr als 2.000 Studenten am Mittwochvormittag (Ortszeit) den Unterricht ausfallen. Stattdessen zogen sie mit Plakaten und lauten Rufen, begleitet von ihren Lehrern, durch die Universitätsstadt. Einige schwenkten die mexikanische Fahne und wetterten auf Spanisch gegen Trump. (red, APA, 10.11.2016)