Clinton spricht von schmerzhafter Niederlage

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Hillary Clinton nahm am Nachmittag zur Niederlage Stellung – Obama lädt Trump ins Weiße Haus – EU-Außenminister vereinbaren Sondertreffen am Sonntag


Donald Trump ist der neue Präsident der USA. Er setzte sich bei der Wahl am Dienstag gegen die Demokratin Hillary Clinton durch, die in den Morgenstunden unserer Zeit ihre Niederlage einräumte.

Noch am Dienstagabend waren nur wenige Umfragen von einem Sieg des Milliardärs ausgegangen. Als aber die ersten Swing-States wie Ohio, Iowa und später Florida an Trump gingen, schwanden Clintons Chancen zunehmend, die Wahl noch zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt schwenkten die ersten Prognosen auf Trump als wahrscheinlicheren Präsidenten um, nachdem Clintons Siegeschancen zuvor noch auf bis zu 80 Prozent geschätzt worden waren.

Als später Pennsylvania mit 20 Wahlmännerstimmen offiziell an Trump ging, war die Wahl für Clinton de facto verloren. Diesen Staat hätte sie gebraucht, um noch die Zahl von 270 Wahlmännern erreichen zu können, die für einen Sieg nötig ist. Um 8.35 Uhr MEZ war es so weit: Die Nachrichtenagentur AP und der TV-Sender CNN riefen Trump zum 45. Präsidenten der USA aus.

DER STANDARD berichtet auch am Mittwoch weiterhin live. (red, 9.11.2016)