Chat zu US-Wahl: Im Wahlkampf ging es kaum um politische Substanz

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Der Parteitag in Cleveland hat die tiefe Spaltung der US-Republikaner offenbart. Die langjährige STANDARD-Redakteurin Teresa Eder war vor Ort und beantwortete die Fragen der User


Der Parteitag der Republikaner in Cleveland, Ohio verdeutlichte die innerparteiliche Zerissenheit der Partei. Der im Nominierungsrennen unterlegene Ted Cruz verweigerte Donald Trump öffentlich die Unterstützung, und Melania Trump plagiierte bei ihrem ersten großen Auftritt eine jahrealte Rede Michelle Obamas. Das alles änderte freilich nichts daran, dass Trump nun der offizielle Präsidentschaftskandidat der Republikaner ist und im November – aller Voraussicht nach – gegen Hillary Clinton antreten wird.

Clinton, genauer gesagt die Abneigung gegen die Demokratin, war dann auch einer der wenigen gemeinsamen Nenner der Republikaner auf dem Parteitag. Ben Carson beispielsweise wartete mit einer durchaus ungewöhnlichen Kritik an der politischen Gegnerin auf: Sie sei vom Teufel besessen.

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Die ehemalige, langjährige STANDARD-Redakteurin Teresa Eder hat die Convention in Cleveland vor Ort erlebt. (jmy, 22.7.2016)