Spindelegger im Hypo-Ausschuss: Keine Pleite wegen Bankrun-Gefahr

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Hypo-Kurzzeitchef Picker räumte Fehler bei der Kommunikation der Schadenssumme ein


Der Hypo-U-Ausschuss geht in die Endphase. Acht Auskunftspersonen werden im Juni noch im Ausschuss erscheinen. Gestartet wurde am Mittwoch mit dem ehemaligen Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) und Hypo-Kurzzeitchef Alexander Picker.

Spindelegger wollte in seiner Funktion als Finanzminister keinen Hypo-Untersuchungsausschuss. Stattdessen berief er eine Untersuchungskommission ein – geleitet von Irmgard Griss.

Gegen eine Hypo-Pleite Anfang 2014 hat laut Spindelegger gesprochen, dass es mit einer Insolvenz die Gefahr eines Bankruns in Österreich und in Südosteuropa gegeben hätte. Dieser hätte auch anderen österreichische Bankinstituten gedroht. Dies sei einer der "großen Unsicherheitspunkte" gewesen, so Spindelegger im Ausschuss.

Alexander Picker räumt zumindest einen Kommunikationsfehler in Sachen Hypo-Schaden ein. derStandard.at berichtet live aus dem Parlament. (red, 1.6.2016)