Die Ukraine gewinnt den Song Contest 2016

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26 Länder und ihre Interpreten stellten sich in Stockholm der Wertung von Jury und Publikum


Die Ukraine hat den 61. Eurovision Song Contest gewonnen. Sängerin Jamala holte sich in der Stockholmer Globe Arena den Titel mit ihrem politischen Song "1944". Damit ist die 32-Jährige Nachfolgerin von Vorjahressieger Mans Zelmerlöw, der beim Jubiläums-ESC in Wien 2015 mit "Heroes" triumphiert hatte. Der Erfolg ist der insgesamt zweite Sieg der Ukraine beim dreizehnten ESC-Antritt.

Österreichs Teilnehmerin Zoe kam dank hohen 120 Punkten des Publikumsvotings auf Platz 13 der Gesamtwertung. Die internationalen Fachjurys hatten die 19-Jährige mit ihrem Song "Loin d'ici" mit 31 Punkten insgesamt lediglich auf Platz 24 von 26 Teilnehmern gesehen. In der Publikumsgunst landete Zoe unter den Top Ten (Platz 8).

Beliebt in Fernsehen und Social Media

Bis zu 1,264 Österreicher haben beim Finale des 61. Song Contests am Samstag mitgefiebert. Im Durchschnitt verfolgten 1,123 Millionen Zuschauer den Auftritt von Zoe in der Globe-Arena in Stockholm. Die Präsentation der Songs erzielte damit einen Marktanteil von 44 Prozent. Bei den jungen Zielgruppen waren es sogar je 54 Prozent, berichtete der ORF am Pfingstsonntag in einer Aussendung.

Groß war das Interesse auch am spannenden Voting (Fachjury und Publikumsvoting): Die Punktevergabe der 42 Teilnehmerländer wollten sich im Durchschnitt 1,058 Millionen nicht entgehen lassen. Das Voting erzielte einen Marktanteil von 60 Prozent. Somit war dieser Song Contest nach jenem mit dem Sieg für Österreich 2014 und dem im Vorjahr in Wien ausgetragenen der meistgesehene ESC seit 2003. Insgesamt verfolgten 3,358. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) die ESC-Abende am Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Auch auf Twitter war der Song Contest beliebt: Mehr als sieben Millionen Tweets seien zum Finale am Samstagabend eingegangen, wurde vom offiziellen Twitter-Account @Eurovision getwittert. Damit sei der Rekord vom vergangenen Jahr gebrochen worden. (APA, 15.5.2016)