Rechtsberater im Hypo-U-Ausschuss: "Liquidität war Hauptthema"

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Wolfgang Sobotka ist politisch für die Hypo NÖ zuständig, die bei der Heta 250 Millionen Euro im Feuer hat


Wien – Im parlamentarischen Hypo-Untersuchungsausschuss dreht sich derzeit weiter alles um die Verstaatlichung der Bank Mitte Dezember 2009. Am Donnerstagvormittag ist der niederösterreichische Finanzreferent Wolfgang Sobotka (ÖVP) geladen. Er ist politisch für die Hypo NÖ zuständig, die bei der früheren Kärntner Hypo, nun Heta, 250 Millionen Euro im Feuer hat.

Der Stellvertreter von Erwin Pröll sagte, er habe von den ausstehenden Geldern der niederösterreichischen Hypo bei der Hypo Alpe Adria erst aus den Medien erfahren. Die Hypo Niederösterreich sei nie in Gefahr gewesen. Zu einem Nationalbank-Dokument, das die FPÖ vorlegte und das Gegenteil nahelegte, antwortete er: "Dazu kann ich nichts sagen."

Nach Sobotka kommt der Rechtsanwalt Gerhard Schilcher ins Parlament. Er ist im Dezember 2009 vom Finanzministerium zu den Notverstaatlichungsverhandlungen als Berater beigezogen worden.

DER STANDARD berichtet live aus dem Parlament. (APA, red, 11.2.2016)