Ex-NSA-Direktor: Staatsschutzgesetz wäre ein "großer Fehler"

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Gemeinsam mit Regisseur Friedrich Moser stellte sich William Binney den Fragen der STANDARD-Leser


William "Bill" Binney hat 37 Jahre lang für die NSA gearbeitet, unter anderem als technischer Direktor. 2001 verließ er den US-Geheimdienst aus Protest gegen dessen Datensammelpraxis.

Seit 2011 tritt er öffentlich als Kritiker der Massenüberwachung auf und gastierte unter anderem auf Veranstaltungen wie dem Chaos Communication Congress. Er war der erste Zeuge des deutschen NSA-Untersuchungsausschusses. Gemeinsam mit dem Regisseur Friedrich Moser hat er den Film "A Good American" gedreht, der im März in den Kinos anläuft.