Dörfler von Hypo-Verstaatlichung überrascht

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In der 50. Sitzung des Hypo-U-Ausschusses war Gerhard Dörfler am Wort. Kärnten erwog noch 2009 neue Haftungen für die Hypo


Wien – Am Mittwoch war Kärntens freiheitlicher Ex-Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Hypo-U-Ausschuss am Wort. Es handelt sich um die 50. Sitzung des Ausschusses, weswegen auch eine Torte mitgebracht wurde. Dörfler, nunmehr FPÖ-Bundesrat, war am Verstaatlichungswochenende der Skandalbank – die Stimmung damals beschreibt er mit den Worten "wie im Druckkopftopf" – in Wien dabei.

Danach hatte er von einem Erfolg für Kärnten gesprochen. Erste Erkenntnis aus dem Ausschuss: Kärnten hatte noch 2009 eine neue Haftung für die Hypo angedacht, im Volumen von 700 Millionen Euro. Abgesehen davon, dass die politische Verantwortung für das Hypo-Desaster bei anderen zu suchen sei – "Ich war nicht autorisiert, ich war nicht Eigentümervertreter" –, sagte Dörfler, habe ihn die Verstaatlichung überrascht.

derStandard.at berichtete live aus dem Parlament. (APA, red, 13.1.2015)