Geiselnahme in Hotel in Mali beendet: Sicherheitskräfte erstürmen das Gebäude

Livebericht

Hotel in der Hauptstadt Bamako wurde am Freitagmorgen angegriffen. Zahlreiche Geiseln wurden bereits befreit, mindestens 18 Menschen sollen ums Leben gekommen sein

Bamako – Am Freitagmorgen haben Bewaffnete das Hotel Radisson Blu in der malischen Hauptstadt Bamako angegriffen.

  • Die Angreifer brachten 140 Gäste und 13 Angestellte in ihre Gewalt. Sie sollen "Allahu Akbar" gerufen haben, bevor sie die Geiselnahme begannen. Genaue Angaben, wie viele Personen sich derzeit noch im Hotel befinden, sind kaum möglich.

  • Es soll sich um zehn Angreifer handeln, sagte Modibo Nama Traore, Kommandant der malischen Armee.

  • Die radikal-islamische Gruppe "Al-Mourabitoun" soll sich laut Reuters und Al-Jazeera zu dem Attentat bekannt haben.

  • Malische Sicherheitskräfte haben das Hotel umstellt und erstürmt. Mindestens 18 Menschen sollen laut Sicherheitskreisen ums Leben gekommen sein.

Im westafrikanischen Mali herrscht seit dem Militärputsch 2012, einem islamistischen Rebellenaufstand und der französischen Militärintervention erhöhte Krisenanfälligkeit. Im August kam es zu Angriffen auf UN-Soldaten und mehreren Geiselnahmen mit dutzenden Toten. Malische Jihadisten haben sich zu den Angriffen bekannt.