Hypo-Ausschuss: "BayernLB hätte Hypo-Pleite nicht umgebracht"

Liveticker

Nach Aussage von Notenbank-Vize Ittner ist jetzt Finanz-Spitzenbeamter Lejsek dran


Wien – Im Vorfeld der Hypo-Verstaatlichung habe es von österreichischer Seite dazu "sicher keine Präferierung" gegeben, so OeNB-Vize Andreas Ittner am Freitag im Hypo-U-Ausschuss. "Es wurde versucht, Bayern dazu zu verhalten, mit an Bord zu bleiben." Es sei damals aber in Richtung eines Pleiteszenarios für die Skandalbank aber eben "offen gewesen, ob sie (die Bayern, Amm.) das durchziehen", so Ittner.

Der Fachmann erinnerte sich auch, dass die Deutsche Bundesbank damals in den Raum gestellt hatte, "dass die Bayern das (eine Pleite der Hypo, Anm.) aushalten könnten".

Auf Ittner folgte im Ausschuss am Nachmittag der Spitzenbeamte des Finanzministeriums und FMA-Aufsichtsratschef Alfred Lejsek. Beide erscheinen zum zweiten Mal.

DER STANDARD berichtet live. (red, 13.11.2015)