U-Ausschuss: Hypo-Investor Sorger hatte mit "der Hypo nichts zu tun"

Liveticker

Ex-Finanzminister Grasser verteidigt Haiders Beschwerde gegen die FM, derzeit ist Ex-IV-Chef Veit Sorger am Wort


Wien/Klagenfurt – Alle Augen oder Kameraobjektive auf Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser: So begann die neue Woche des Hypo-Untersuchungsausschusses am Mittwoch. Grasser sieht die Fehler im Umgang mit der Hypo nach seiner Zeit, er war bis 2007 Finanzminister. Vom Ex-Hypo-Chef Wolfgang Kulterer oder dem ehemaligen Kärntner Landeshauptmann Jörger Haider habe es "keine besonderen Wünsche" an ihn gegeben, sagte Grasser. Haider legte Grasser in einem Brief ja bekanntlich die Absetzung der Chefs der heimischen Finanzaufsicht nahe.

Derzeit ist Ex-Industriellenvereinigungschef Veit Sorger an der Reihe. Er war einer der Investoren rund um Tilo Berlin, die bei der Hypo über ein Konsortium eingestiegen und mit einem deutlichen Gewinn beim Verkauf an die Bayerische Landesbank ausgestiegen sind. Gleich zu Beginn der Befragung sorgte er für Erheiterung: "Mit der Hypo habe ich gar nichts zu tun gehabt."

DER STANDARD berichtet live. (APA, 30.9.2015)