Raúl Castro will Guantánamo zurück

Livebericht

Themen waren Terrorismus, Syrien und die Flüchtlingskrise

New York – Am Montag begann in New York die UN-Generaldebatte. Einmal im Jahr präsentieren Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in New York ihre Standpunkte zu den vordringlichsten globalen Themen. Bis zum Auftritt des französischen Präsidenten François Hollande wird DER STANDARD die Debatte mit einem Livebericht begleiten.

Syrien: Obama will mit Russland zusammenarbeiten

US-Präsident Barack Obama will zur Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien auch mit den wichtigsten Verbündeten der Führung in Damaskus zusammenarbeiten. "Die Vereinigten Staaten sind bereit, mit jeder Nation, einschließlich Russland und Iran, an einer Lösung des Konflikts zu arbeiten", sagte Obama am Montag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

"Wir müssen aber einsehen, dass es nach so viel Blutvergießen, so viel Gemetzel, keine Rückkehr zum Status quo vor dem Krieg geben kann." Obama forderte einen geordneten Übergang weg vom syrischen Staatschef Bashar al-Assad, den er als Tyrannen bezeichnete.

Am UN-Sitz laufen die Bemühungen um eine Beendigung des Bürgerkriegs auf Hochtouren. Am Rande der Vollversammlung trafen sich die Außenminister der USA, Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Jordaniens, der Türkei und Saudi-Arabiens, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Im Laufe des Tages wurde zudem ein Treffen Obamas mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin erwartet. Eine zentrale Frage ist, welche Rolle Assad zugedacht wird. (red, 28.9.2015)

Livestream der Reden