Kroatiens Innenminister: "Sind kein offenes Tor nach Europa"

Livebericht

Lage auf Salzburger Hauptbahnhof am Donnerstag vorerst ruhig – Krisentreffen der EU-Staats- und Regierungschefs kommende Woche

Die Situation im Überblick:

  • Der Flüchtlingsstrom von Salzburg nach Bayern ist in der Nacht auf Donnerstag nicht abgerissen, auf dem Salzburger Hauptbahnhof war die Situation tagsüber aber ruhig.
  • Bei den österreichischen Grenzen im Burgenland, der Steiermark und in Kärnten kamen am Donnerstag nur eine Handvoll Flüchtlinge an.
  • Nach der Schließung der ungarischen Grenze zu Serbien weicht ein Teil der Flüchtlinge auf Kroatien aus. Am späten Nachmittag befanden sich über 7.000 Flüchtlinge im Land, die ihren Weg wohl über Slowenien und Österreich fortsetzen wollen. Die Ankündigung, einen Korridor nach Österreich für die Flüchtlinge offenhalten zu wollen, nahmen Slowenien und Kroatien am Donnerstag wieder zurück.
  • Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beraumten für nächsten Mittwoch einen Sondergipfel an. Für Dienstag ist bereits ein Krisentreffen der EU-Innenminister zum Thema angesetzt.
  • Deutschland plant, die Asylgesetze zu verschärfen. Sogenannte Dublin-Flüchtlinge sollen nur mehr mit einer Rückfahrkarte und einer Wegzehrung ausgestattet werden.

Nachlese zu Livetickern der vergangenen Tage: