Pröll hat "auf Teufel komm raus" verstaatlicht

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Ex-Hypo-Ex-Chef Kulterer hält die Landeshaftungen im Nachhinein für einen Fehler, Striedinger übt heftige Kritik an Josef Pröll


Wien – Am Donnerstag gab es das Finale im Hypo-U-Ausschuss vor der Sommerpause. Mit Spannung erwartet wurde die Befragung von Ex-Bankvorstands- und -Aufsichtsratschef Wolfgang Kulterer. Danach war mit Ex-Vorstand Günter Striedinger ein weiterer Promi am Wort. Beide sind derzeit in Haft, in Folge verschiedener Gerichtsverfahren rund um die Hypo.

Die Annahme, die Medienvertreter könnten heute zumindest phasenweise aus dem Ausschuss gebeten werden, hatte sich nicht bewahrheitet.

Gestartet wurde übrigens gleich mit einer Unterbrechung. Aufgrund des ESM-Unterausschusses zu den Griechenland-Hilfen wechselten die Parlamentarier erst gegen 10.00 Uhr wieder in den U-Ausschuss. Um 10.20 Uhr begann dann die medienöffentliche Sitzung mit einem Eingangsstatement von Ex-Hypo-Chef Wolfgang Kulterer. Zwischen 17. Juli und 1. September macht der Ausschuss dann Sommerpause.(red, 16.7.2015)