Treffen der Eurogruppe endet ergebnislos

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Die "Wahren Finnen", die Teil der finnischen Regierung sind, könnten ein Hilfspaket fürs Erste blockieren


  • Das Treffen der Eurogruppe wurde am Samstag um Mitternacht ohne Ergebnis beendet, es wird am Sonntag um 11 Uhr fortgesetzt
  • Dem Vernehmen nach hat die finnische Regierung im zuständigen Parlamentsausschuss heute keine Mehrheit für ein drittes Hilfspaket für Griechenland erhalten
  • Die rechtspopulistischen "Wahren Finnen" sollen sich weigern, weitere Milliarden an Griechenland zu überweisen
  • Eigentlich braucht es für Programme im Euro-Schutzschirm Einstimmigkeit unter den Finanzministern, für Notfälle gibt es aber Ausnahmeregelungen, die nun aktiviert werden könnten
  • Ein internes Papier des deutschen Finanzministeriums hat laut "FAZ" außerdem einen auf zumindest fünf Jahre befristeten Austritt Griechenlands aus der Eurozone aufs Tapet gebracht
  • Die Reformzusagen Athens würden demnach nicht für ein neues, drei Jahre laufendes Hilfspaket reichen. Tsipras müsste deutlich mehr liefern, oder ein Grexit sei die bessere Alternative, stehe im Papier
  • Griechische Regierungsvertreter haben aber bestritten, dass der deutsche Finanzminister den Vorschlag beim Gipfel eingebracht hat. (red, 11.7.2015)