EZB erhöht Druck, hält Notkredite aber vorerst aufrecht – Banken bleiben weiter geschlossen

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Griechische Banken müssen jedoch künftig mehr Sicherheiten für Kredite hinterlegen


  • Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis hat am Montagmorgen seinen Rücktritt bekanntgegeben. Nachfolger wird Euklid Tsakalotos.
  • Die Banken sollen in Griechenland zumindest noch bis mindestens Mittwoch geschlossen bleiben
  • Griechische Banken müssen künftig mehr Sicherheiten für ihre EZB-Notkredite hinterlegen

  • Am Montag fanden mehrere Krisentreffen statt: Merkel war bei Hollande zu Gast; Juncker führte Telefonkonferenzen mit EU-Politikern und den Vertretern der Geldgeber
  • EZB vertagte Entscheidung über neue Hilfen bis Mittwoch
  • Morgen beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone will Tsipras neue Vorschläge vorlegen (ab 18 Uhr). Die Finanzminister treffen sich um 13 Uhr
  • Die Griechen stimmten beim Referendum am Sonntag mit etwas mehr als 61 Prozent gegen die Umsetzung der Spar- und Reformvorgaben der Gläubiger

Doch wie geht es nun mit dem Land weiter? – DER STANDARD hält Sie mit Updates auf dem Laufenden. (red, 6.7.2015)