Einigung mit Griechenland auf nächsten Gipfel am Donnerstag verschoben

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Nächstes Treffen der Finanzminister am Mittwoch, am Donnerstag erneut Gipfel der Staats- und Regierungschefs


Das Treffen der Staats- und Regierungschefs ist ohne eine Einigung zwischen den Gläubigern und Griechenland zu Ende gegangen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte, es gebe Fortschritte, aber auch noch "sehr viel Arbeit in sehr kurzer Zeit".

Die Eurogruppe hat am Nachmittag nach nur knapp mehr als zwei Stunden ihre Sondersitzung zu Griechenland beendet. Eine Empfehlung für den Gipfel der Staats- und Regierungschefs, wurde – anders als geplant – aber nicht ausgearbeitet. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem zeigte sich verhalten optimistisch, obwohl er kritisierte, dass die Vorschläge Athens sehr spät eingetroffen worden sind. Die neuen Vorschläge seien aber zu begrüßen.

Der Eurogruppen-Chef sagte, es würden nun "unmittelbar" die Verhandlungen über die Vorschläge starten. Sollte dies gut vorankommen, "werden wir diese Woche noch ein weiteres Treffen haben". Probleme dürfte es geben, da Athen zwei verschiedene Vorschläge innerhalb nur weniger Stunden nach Brüssel geschickt hat. Dijsselbloem bestätigte, dass ein Vorschlag der Griechen Sonntagabend und ein zweiter am Montag in den frühen Morgenstunden gekommen sei. Allerdings seien beide sehr ähnlich. (APA, 22.6.2015)