Eurogruppen-Sitzung endet ohne Einigung

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Am Donnerstag trafen sich die Euro-Finanzminister mit ihrem griechischen Kollegen – Für Montag wurde ein Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs einberufen


Die Eurogruppe in Luxemburg hat nach nicht einmal eineinhalbstündigen Beratungen über die Griechenland-Krise die Sitzung Donnerstagabend beendet. Eine Einigung gab es keine, hieß es.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat für Montag kommender Woche (22. Juni) einen Euro-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs zur anhaltenden Schuldenkrise für Griechenland einberufen. Es sei an der Zeit, "dringend die Situation in Griechenland auf höchster politischer Ebene zu diskutieren", betonte Tusk.

Griechenland zum Schluss

Beim ihrem Treffen am Donnerstag hatten die Finanzminister der Währungsunion – Österreich war durch Ressortchef Hans Jörg Schelling (ÖVP) vertreten – die Lage in Zypern und Portugal sowie die länderspezifischen Empfehlungen erörtert. Der Tagesordnungspunkt Griechenland hätte zunächst zu Beginn behandelt werden sollen, wurde dann aber auf das Ende der Sitzung verlegt. (18.6.2015)