Schwede gewinnt beim Song Contest 2015 in Wien

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Sänger gewinnt mit "Heroes" vor Polina Gagarina aus Russland - The Makemakes mit 0 Punkten auf dem letzten Platz


Schweden hat den Song Contest in Wien gewonnen. Måns Zelmerlöw hat mit dem Song "Heroes" den 60. Song Contest gewonnen. Es ist Schwedens sechster Sieg in der Eurovisions-Geschichte. Damit ist der 28-Jährige der Nachfolger von Österreichs ESC-Queen Conchita Wurst.

Auf den 2. Platz kam Russlands Vertreterin Polina Gagarina vor dem Italien-Trio Il Volo auf Platz 3. Österreichs Vertreter, die Makemakes, trafen hingegen nicht den Geschmack Europas und kamen mit 0 Punkten gemeinsam mit Deutschland auf dem letzten Platz zu liegen.

1. Schweden - 365 Punkte

2. Russland - 303 Punkte

3. Italien - 292 Punkte

4. Belgien - 217 Punkte

5. Australien - 196 Punkte

Neben 20 Teilnehmern, die sich in den beiden Halbfinalen qualifiziert haben, traten sieben gesetzte Beiträge beim Finale in der Stadthalle an.

Nach dem Finale des Eurovision Song Contests werden auch die Detailergebnisse der Halbfinals veröffentlicht. Und diese machen deutlich, dass der Sieger Mans Zelmerlöw aus Schweden auch bereits sein Halbfinale am 21. Mai dominierte. Mit 217 Punkte lag Schweden deutlich vor Lettland mit 155 und Israel mit 151. Am unteren Ende fanden sich Island (14 Punkte), San Marino (11) und die Schweiz (4).

Die größere Überraschung ergibt sich aber beim Blick auf das 1. Halbfinale. Hier gewann Russland als in der Endabrechnung Zweitplatzierter ebenfalls deutlich mit 182 Punkten vor Belgien mit 149 und Estland mit 105. Unerwartet ist allerdings, dass die im Vorfeld viel diskutierte finnische Punkband Pertti Kurikan Nimipäivät mit ihrem Song "Aina mun pitää" eindeutig den letzten Platz im Semifinale belegte - mit nur 13 Punkten noch hinter Mazedonien mit 28. Schließlich hatte die aus vier geistig behinderten Musikern bestehende Band zuvor als ein möglicher Geheimtipp gegolten.

Ansichtssache: Regen, Public Viewing und 27 Lieder: Das war das Song Contest Finale 2015

Porträt: Måns Zelmerlöw mit Durchmarsch im dritten Anlauf