Westenthaler-Prozess: Gedächtnislücken plagen Grassers Exkabinettschef

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Der einstige Kabinettschef Karl-Heinz Grassers, Matthias Winkler, kann sich an die Causa Bundesliga kaum mehr erinnern


Am Dienstag ist der Prozess gegen den früheren BZÖ-Obmann Peter Westenthaler fortgesetzt worden. Ihm werden schwerer Betrug und Untreue in zwei Causen vorgeworfen. Mitangeklagt ist sein früherer Vorstandskollege in der Fußball-Bundesliga, Thomas Kornhoff. Der damalige Kabinettschef des früheren Finanzministers Karl-Heinz Grasser, Matthias Winkler, wurde als Zeuge befragt – er konnte sich jedoch kaum an die Vorgänge im Jahr 2003 erinnern. Außerdem wurden zwei Zeugen zum Themenkomplex Lotterien einvernommen. Gegen Mittag wurde die Verhandlung vertagt, sie wird am 6. März fortgesetzt. Dann folgen neben einer letzten Zeugeneinvernahme die Schlussplädoyers und die Urteilsverkündung. (red, derStandard.at, 13.1.2015)