Schotten stimmen gegen Unabhängigkeit

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55 Prozent gegen die Loslösung von Großbritannien - Cameron verspricht Schotten mehr Autonomie, Ministerpräsident Salmond gesteht Niederlage ein


Mit Nein hat die Mehrheit der Wahlberechtigten am Donnerstag die Frage beantwortet, ob Schottland ein unabhängiges Land sein und sich von Großbritannien abspalten soll. 55 Prozent stimmten gegen und 45 Prozent für eine Abspaltung. Die Unabhängigkeitsbefürworter konnten in vielen Wahlkreisen nicht die erhoffte Zahl an Wählern mobilisieren und haben mittlerweile ihre Niederlage eingestanden. Die Wahlbeteiligung war mit 84,6 Prozent ungewöhnlich hoch, in manchen Wahlkreisen lag sie über 90 Prozent.

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Ab 14.00 Uhr ist die britische Politologin Melanie Sully im derStandard.at-Chat zu Gast. (red, derStandard.at, 19.9.2014)

Großbritannien-Korrespondent Sebastian Borger berichtet aus Edinburgh, Stefan Binder, Teresa Eder, Noura Maan und Michael Vosatka tickern aus Wien.