Livebericht zum TV-Duell Juncker gegen Schulz

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Beide gegen rasche Erweiterung der EU - Schulz will Kommission mit 50 Prozent Frauen


Sowohl der europäische Spitzenkandidat der Konservativen, Jean-Claude Juncker, als auch sein sozialdemokratischer Konkurrent Martin Schulz haben die Aufnahme neuer Mitgliedstaaten in die EU in den kommenden Jahren abgelehnt.In den nächsten fünf Jahren werde weder die Ukraine noch ein anderes europäisches Land der EU beitreten können, sagte Juncker am Donnerstagabend im TV-Duell. Schulz will die künftige EU-Kommission zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Im Falle einer Wahl zum Kommissionspräsidenten werde er es nicht akzeptieren, wenn die Regierungen der Mitgliedstaaten nur männliche Kandidaten nach Brüssel schickten, sagte Schulz im TV-Duell mit seinem konservativen Konkurrenten Juncker.

Insgesamt waren die beiden wenig konfrontativ, sondern waren sich bei vielen Themen einig. Abseits der TV-Kameras sind Juncker und Schulz befreundet. Das war auch während der Sendung zu spüren. (APA/red, derStandard.at, 9.5.2014)