Ukraine: Russland muss binnen 48 Stunden Manöver begründen

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Fünf prorussische Aktivisten bei Anti-Terror-Einsatz in Slawjansk getötet - Entführter US-Journalist freigelassen


Die Ukraine hat von Russland innerhalb von 48 Stunden eine Erklärung für seine Militärmanöver im Grenzgebiet verlangt. Die Anfrage entspreche den Vorgaben der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), teilte das Außenministerium in Kiew am Donnerstag mit. Die Regierung in Moskau hatte zuvor ein neues Manöver angekündigt. Die Nato geht davon aus, dass Russland etwa 40.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hat. Die russische Armee ist der des kleineren Nachbarn bei weitem überlegen. .

Das ukrainische Innenministerium hatte zuvor erklärt, Sicherheitskräfte hätten bis zu fünf Militante in der von Separatisten kontrollierten Stadt Slawjansk im Osten des Landes getötet. Während des vom Ministerium so bezeichneten Anti-Terror-Einsatzes, der von Soldaten unterstützt worden sei, seien drei Kontrollposten geräumt worden. Dabei seien "bis zu fünf Terroristen" ausgeschaltet worden. (Reuters, 24.4.2014)

Für derStandard.at tickern Bert Eder, Teresa Eder, Michaela Kampl und Michael Vosatka aus der Redaktion in Wien.