Krim-Krise: Verwirrung um mögliches Ultimatum - USA bereiten Sanktionen gegen Russland vor

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"},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nina Jeglinski aus Kiew","url":"https://derstandard.at/permalink/rc/36249105","datePublished":"2014-03-03T21:32:15.543+01:00","articleBody":"Die beiden ukrainischen Schiffe der Seestreitkräfte \"Ternopil\" und \"Slavutich\" werden in der Bucht von Sewastopol festgehalten. Fünf russische Schlepper hindern die Schiffe daran, den Hafen zu erreichen, meldet der ukrainische TV-Sender TSN."},{"@type":"BlogPosting","headline":"Mikl-Leitner: \"Auf Flüchtlingsströme einstellen\"","url":"https://derstandard.at/permalink/rc/36248894","datePublished":"2014-03-03T21:19:02.72+01:00","articleBody":"Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) will angesichts der Turbulenzen in der Ukraine den EU-Nachbarstaaten des osteuropäischen Landes Hilfe bei der Aufnahme von Flüchtlingen anbieten. \"Wir müssen uns auf etwaige Flüchtlingsströme einstellen\", sagte die Innenministerin laut \"Kurier\" in Brüssel.\n\nIn einem ersten Schritt soll Österreich laut Mikl-Leitner den Staaten an der EU-Außengrenze - etwa Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien - zur Seite stehen. In welcher Form ließ sie offen. In einem weiteren Schritt könne Österreich selbst Unterkünfte für Flüchtlinge bereitstellen und notfalls zusätzliche Quartiere schaffen."}]});

EU-Außenminister drohen Moskau mit Folgen bei Visa und Abkommen - EU-Gipfel am Donnerstag - UN-Sicherheitsrat trifft erneut zusammen


Kiew - Die russische Schwarzmeerflotte soll dem ukrainischen Militär auf der Krim ein Ultimatum bis Dienstagmorgen 04.00 (MEZ) gestellt haben. Bis dahin sollten die ukrainischen Kräfte ihre Waffen niederlegen, ansonsten werde angegriffen, sagte ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Montag. Russland hat dies aber sofort dementiert. 

Die EU-Außenminister drohen Moskau unterdessen mit Folgen im bilateralen Verhältnis EU-Russland. Falls es keine Deeskalation durch Russland gebe, sollten die Gespräche mit Russland über Visa-Erleichterungen und weitere Abkommen ausgesetzt werden, hieß es in der Schlusserklärung eines Treffens am Montag. Unterdessen wurde beschlossen, dass ein Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs zur Ukraine-Krise am Donnerstag stattfinden wird. Bereits am heutigen Abend wird der UN-Sicherheitsrat über die Ereignisse in der Ukraine beraten, morgen kommt der NATO-Rat zusammen. Und die USA bereiten bereits Sanktionen gegen Russland vor, ohne weitere Details zu nennen. (APA/red, derStandard.at, 3.3.2014)

Für derStandard.at tickern Bianca Blei, Michaela Kampl, Teresa Eder, Manuela Honsig-Erlenburg und Kim Son Hoang aus Wien. Nina Jeglinski liefert Eindrücke aus Kiew, und André Ballin berichtet aus Moskau.