Parlament verbietet Einsatz von Schusswaffen

Liveticker

Zahlreiche Todesopfer bei neuer Gewalt in Kiew - EU-Minister beschließen Sanktionen - EU-Ministertrio aus Deutschland verhandelt weiter mit Regierung und Opposition über Fahrplan


Die Ukraine gleitet ins Chaos ab. Bei Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Kiew sind am Donnerstag Dutzende Menschen getötet worden. Nach diversen Medienangaben gab es zwischen 21 und 30 Tote, andere Quellen sprachen von mindestens 60 Todesopfern. Kiews Bürgermeister Makejenko verließ aus Protest gegen das "Blutbad" die Partei von Präsident Janukowitsch. Die EU hat sich nach Angaben der italienischen Außenministerin Emma Bonino auf Strafmaßnahmen gegen Personen geeinigt, die für die Gewalttaten in Kiew verantwortlich sind. Vorgesehen ist demnach, Visasperren zu verhängen und Guthaben einzufrieren.

Hintergrund-Paket zu den Ereignissen in Kiew:


Für derStandard.at tickern Michael Vosatka, Teresa Eder, Berthold Eder, Kim Son Hoang und Manuela Honsig-Erlenburg aus der Redaktion in Wien.

Korrespondentin Nina Jeglinski liefert Eindrücke aus Kiew.