Nachlese Live-Bericht: Hochwasser in Österreich weiter am Abklingen

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In Österreich ist das Schlimmste überstanden, nun verlagert sich das Donau-Hochwasser in die Slowakei und nach Ungarn


Am Freitag hat sich die Hochwasserlage entlang der Donau in Österreich weiter entspannt. Auch östlich von Wien sind die Pegel schon gesunken. Bis jetzt haben alle Dämme gehalten. In Wien konnte die Unterführung der A4 noch vor dem Freitag-Frühverkehr freigegeben werden. Mitarbeiter der Asfinag hatten die Ausfahrt die ganze Nacht hindurch ausgepumpt.

Unterdessen forderte das Hochwasser das vermutlich fünfte Todesopfer in Österreich. Am Donnerstag starb ein 49-jähriger Obersteirer bei einem Arbeitsunfall mit einem Lkw, als er in Aigen bei Admont (Bezirk Liezen) mit Räumungsarbeiten nach einem Erdrutsch beschäftigt war. Zwei Personen in Salzburg wurden weiterhin nach einem Murenabgang vermisst, auch das Verschwinden einer jungen Frau in Oberösterreich könnte im Zusammenhang mit dem Hochwasser stehen. Die 20-Jährige wurde zuletzt am Wochenende auf einem Fest in Gramastetten gesehen.

Der Schwerpunkt des Donau-Hochwassers verlagert sich immer mehr nach Osten. Aber auch in Bratislava begannen die Pegel am Freitag langsam zu sinken, im Süden des Landes sowie in Ungarn hieß es zu diesem Zeitpunkt noch abwarten und bangen. Die Scheitelwelle wird dort erst am Sonntag erwartet. (APA/red, derStandard.at, 7.6.2013)