Hochwasser in Österreich: Live-Bericht vom Dienstag

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In Niederösterreich stellte sich die Frage, ob die neuen Schutzdämme an der Donau halten. Auch in Wien werden die Höchstwerte erst erwartet


Die Hochwasserlage ist in Teilen Österreichs weiterhin kritisch. Vor allem entlang der Donau in der niederösterreichischen Wachau und weiter stromabwärts wird erst in der Nacht auf Mittwoch mit den höchsten Pegelständen gerechnet. In Wien sind die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft, Gastronomiebetriebe direkt an der Donau und Häfen waren in der Bundeshauptstadt bereits überflutet.

In den Hochwassergebieten standen am Dienstag rund 19.000 Feuerwehrkräfte und 1.600 Soldaten im Einsatz, allein in Niederösterreich bargen sie hunderte Menschen. Die Bundesregierung wird die Mittel des Katastrophenfonds aufstocken, sollte dies in Folge des Hochwassers notwendig sein. In Tirol und Salzburg gingen am Dienstag die Aufräumarbeiten weiter. (APA/red, derStandard.at, 4.6.2013)