Brenner: "Ich war strategisch, aber nicht operativ verantwortlich"

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"Die schlanke Struktur der Finanzabteilung könnte Sollbruchstelle gewesen sein", gibt Ex-Landesrat zu


Im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Salzburger Finanzskandals stellt sich heute der frühere Finanzlandesrat David Brenner (SPÖ) den Fragen der Ausschussmitglieder. Er sei zwar für die strategische Ausrichtung des Finanzmanagements verantwortlich gewesen, die operative Durchführung habe jedoch die Finanzabteilung zu verantworten, sagte Brenner aus. Jeder habe von Derivativgeschäften und Reserveswaps gewusst, sagt der Ex-Landesrat, er habe aber immer auf "Risikoreduzierung" geachtet und Richtlinien fürs Spekulieren vorgegeben, die dann aber in der Behörde nicht eingehalten wurde. Auf die Frage, ob nicht doch zu viel Macht in wenigen Händen, und zwar bei Monika Rathgeber, ihrem Mitarbeiter M. und dem Vorgesetzten Eduard Paulus, konzentriert war, sagt Brenner, "dass diese schlanke Abteilung den Aufgaben vielleicht nicht gewachsen war - was vielleicht eine Sollbruchstelle war."  derStandard.at berichtet live aus Salzburg: