Schwere Niederlage für FPK sorgt für Machtwechsel in Kärnten: SPÖ übernimmt Spitze

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Historisches Desaster für FPK - Stronach zweistellig - Grüner Stimmenanteil verdoppelt - ÖVP verliert - Briefwahl-Prognose: Rot-Grün möglich


Die Landtagswahl in Kärnten hat am Sonntag einen Totalabsturz der FPK gebracht, den es in diesem Ausmaß in der Zweiten Republik noch nie gegeben hat. Die Freiheitlichen verloren 27,78 Prozentpunkte und fielen von knapp 44,89 Prozent im Jahr 2009 (damals als BZÖ) auf 17,11 Prozent. Die SPÖ legte um 8,4 Prozentpunkte auf 37,14 Prozent zu und ist damit klarer Wahlsieger. Die ÖVP hielt trotz leichter Verluste ihren Landesratsposten, den Sprung in die Regierung schafften auch die Grünen und das Team Stronach. Das BZÖ kommt in den Landtag, den angestrebten Landesratssessel verfehlte es aber deutlich.

Die FPK verlor drei ihrer vier Regierungssitze und elf ihrer bisher 17 Mandate. Die SPÖ gewann einen Landesrat und drei Mandate dazu, sie hat nun 14 Abgeordnete. Die ÖVP verlor 2,62 Prozentpunkte und hat nun 14,21 Prozent, damit verlor sie ein Mandat und hat nun fünf Abgeordnete. Die Grünen konnten sich von 5,15 auf 11,82 Prozent mehr als verdoppeln, sie haben ebenso vier Mandate wie das Team Stronach, das 11,26 Prozent erreichte. Die Orangen schafften 6,48 Prozent und stellen künftig drei Abgeordnete im Kärntner Landesparlament. (red, derStandard.at, 3.3.2013)

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