Niederösterreich: Pröll verteidigt klar Absolute - Stronach auf Anhieb bei rund zehn Prozent

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ÖVP weiter unangefochten stärkste Fraktion - Desaster für SPÖ - Auch FPÖ schwach - Team Stronach zieht in den Landtag ein - Zugewinne für Grüne


Nach der Landtagswahl in Niederösterreich bleibt alles beim Alten. Die ÖVP konnte laut dem vorläufigen Endergebnis mit 50,8 Prozent der Stimmen zum dritten Mal die absolute Mehrheit  in Mandaten und Stimmen erreichen. Das kleine Minus von 3,59 Prozentpunkten schmerzt die Volkspartei nur wenig.

Die SPÖ verlor 3,92 Prozentpunkte und kam auf 21,59 Prozent. Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann hat bereits eine Neuaufstellung angekündigt. Die Freiheitlichen verloren ebenfalls (2,26 Prozentpunkte) und erreichte 8,21 Prozent der Stimmen. Ein Plus (1,13 Prozentpunkte) konnten die Grünen erringen, sie stehen bei 8,04 Prozent. Das Team Stronach schaffte aus dem Stand 9,83 Prozent.

Die ÖVP verlor ein Mandat und zieht mit 30 Sitzen in den Landtag ein. Die SPÖ verlor zwei Mandate und hält nun 13 Sitze. Das Team Stronach entsendet fünf Vertreter in das Landesparlament. Die Grünen behielten ihren Stand von vier Sitzen und die Die SPÖ verlor zwei Mandate und hält nun 13 Sitze. Das Team Stronach entsendet fünf Vertreter in das Landesparlament. Die Grünen behielten ihren Stand von vier Sitzen und die FPÖ büßte zwei Mandate ein und schickt künftig ebenfalls vier Vertreter in das Landesparlament.

In der Regierung ist die ÖVP weiterhin mit sechs Landesräten vertreten, die SPÖ wie bisher mit zwei. Die FPÖ hat keinen Sitz mehr in der Landesregierung, deren Platz geht an das Team Stronach. FPÖ büßte zwei Mandate ein und schickt künftig ebenfalls vier Vertreter in das Landesparlament.

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Grafik zum vorläufigen Ergebnis

Reaktionen zum Ergebnis

Analyse der Wahlmotive (red, derStandard.at, 4.3.3013)