Mensdorff: "Bei dem Stress im U-Ausschuss hat man nicht immer alle Zahlen parat"

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Am Mittwoch wurde Alfons Mensdorff-Pouilly einvernommen - Kurt D. wollte nicht aussagen - derStandard.at berichtete live


Kurzer Verhandlungstag in der Causa Mensdorff am Mittwoch. Zunächst wurde Alfons Mensdorff-Pouilly einvernommen, es ging hauptsächlich um mögliche falsche Zeugenaussagen im Eurofighter- und im Korruptionsuntersuchungsausschuss. Mensdorff gab an, sich durch die Abgeordneten provoziert gefühlt zu haben und deswegen "ungeschickt" ausgesagt zu haben. "Bei dem Stress im U-Ausschuss hat man nicht immer alle Zahlen parat", sagte der Angeklagte.

Kurt D. gab eine kurze Erklärung ab, er habe seinen Aussagen bei der Staatsanwaltschaft nichts hinzuzufügen. Er wollte zu den Fragen des Richters keine Stellung nehmen. Am Donnerstag startet das Beweisverfahren, als erster Zeuge ist Banker Axel F. geladen, der wie Kurt D. Barbehebungen vom Brodmann-Konto für Mensdorff durchgeführt hat.