Küssel-Prozess vertagt: Zeuge aus Deutschland tauchte nicht auf

Liveticker

Zwei Angeklagte tauschten Verteidiger aus - Fortsetzung am 20. August


Die Verhandlung am Donnerstag im Prozess gegen Gottfried Küssel und weitere Angeklagte wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung hat vertagt werden müssen, da ein wichtiger Zeuge aus Deutschland nicht erschien, und der durch neue Ergebnisse stark belastete Drittangeklagte Wilhelm A bei seiner Befragung von seinem Entschlagungsrecht Gebrauch machte. Am 20. August geht es weiter mit der Befragung zweier Beamter, die während des Vorverfahrens mit der Einvernahme As betraut waren.

Unterdessen hat nach dem Zweitangeklagten Felix B. auch der Drittangeklagte A. einen Verfahrenshelfer zugeteilt bekommen: B. hatte ja bei der letzten Verhandlung seinem Verteidiger die Vollmacht entzogen, deshalb mussten vertagt werden - und wenig später scheint auch A.s Anwalt sein Mandat aufgegeben haben.

Im Folgenden lesen Sie den - eher kurzen - Livebericht vom Donnerstag.