Grasser: "Magisches Dreieck gab es nie"

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Meischberger wollte Leistungsfrage nicht mehr beantworten - Plech über seinen Ex-Provisions-Partner: "Schwebt in anderen Sphären"


Im U-Ausschuss kamen am Dienstag die zentralen Personen der umstrittenen Immobilien-Deals zu Wort: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wurde u.a. zur Übersiedlung des Handelsgerichts Wien in den Justiztower (City Tower) 2003 bzw. zum Finanztower Linz von den Abgeordneten befragt. Davor sollten die Profiteure der Immo-Deals, der Makler Ernst Karl Plech und der Lobbyist Walter Meischberger, u.a. die Provisionsflüsse erklären, die auch für das Projekt Nordbergstraße geflossen waren.

Plech konnte die entscheidende Frage, was die Leistung von Meischberger war, nicht wirklich beantworten. Er sprach von "speziellen Beziehungen" und "Verbindungen", die Meischberger "überall hin" gehabt habe.

Walter Meischberger wollte die Frage, wofür er eigentlich Geld bezogen hatte, ebenfalls nicht konkret beantworten. "Informationsflüsse" seien eben so viel Geld wert gewesen, so der Lobbyist.

Karl-Heinz Grasser sagte aus, er selbst habe das Projekt Marxergasse nie vorangetrieben, sondern sei der Empfehlung Dieter Böhmdorfers gefolgt. "Ich habe immer das Richtige getan", betonte er.