Plech: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

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Immobilienmakler verteidigt BUWOG-Provision - derStandard.at berichtete live aus dem Parlament


Heute war wieder der Verkauf der Bundeswohnungen (BUWOG) unter Ex-Finanzminister Grasser Thema im U-Ausschuss. Der Immobilienmakler Ernst Karl Plech sagte nach anfänglicher Unklarheit doch aus. Er beteuerte seine Unschuld und enthielt sich in vielen Punkten.

Befragt wird Plech zur Provisionsaffäre rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen im Jahr 2004. Das siegreiche Konsortium rund um Immofinanz und Raiffeisen Landesbank (RLB) Oberösterreich hatte von den Lobbyisten Meischberger und Hochegger erfahren, wie hoch es bieten musste, um den Konkurrenten CA Immo auszustechen. Dafür kassierten Meischberger und Hochegger 9,9 Millionen Euro Provision. Die Staatsanwaltschaft geht nun dem Verdacht nach, auch Plech und der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser könnten mitgeschnitten haben. Beide bestreiten das.

Die Auskunftspersonen heute:

Ernst Karl Plech, Immobilienunternehmer. Zusammenfassung seiner Aussagen >>>

Stefan Bogner, Professor an der Wirtschaftsuni Wien. Er war Experte in der Vergabekommission für den BUWOG-Verkauf. Zusammenfassung seiner Aussagen >>>

Georg Starzer, Vorstand der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Die RLB OÖ war Mitglied des Konsortiums rund um die Immofinanz. Zusammenfassung seiner Aussagen >>>

Martin Simhandl, Vorstand der Wiener Städtischen. Er wurde auf Wunsch der ÖVP geladen. Zusammenfassung seiner Aussagen >>>