Porr-Konzern verliert an Aufträgen im ersten Quartal

27. Juni 2002, 15:51
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Umsatz stagniert

Wien - Der börsenotierte Wiener Baukonzern Porr hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs bei einem auf 268,6 (268,1) stagnierenden Umsatz den EGT-Verlust auf 2,7 (4,84) Mill. Euro deutlich verringern können. Der Auftragseingang hat sich im ersten Quartal auf 134 (279,8) Mill. Euro aber auch mehr als halbiert, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht hervor. Der Auftragsbestand lag bei Quartalsende freilich noch geringfügig höher bei 1,28 (1,25) Mrd. höher.

Um im heurigen Jahr eine "spürbare Ergebnisverbesserung" zu erreichen, konzentriere sich die Porr auf "selbst zu steuernde Maßnahmen wie Kosten und Risikomanagement, selektive Akquisition etc.". Man werde "alles unternehmen, um ein positives operatives Ergebnis sicherzustellen".

Erst für 2003 erwartet Porr eine leichte konjunkturelle Besserung. Für das laufende Jahr dagegen rechne man "weiter mit einem enormen Preisdruck, da eine Marktbereinigung noch immer nicht stattgefunden hat", heißt es im Quartalsbericht.

Umsatzrückgang von einem Prozent erwartet

Für das Gesamtjahr erwartet der Porr-Konzern einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 1,74 Mrd. Euro, der Auslandsumsatz werde voraussichtlich ein Rekordvolumen von 500 Mill. Euro bei einem Umsatzanteil von 28,7 Prozent erreichen, schreibt Porr im Aktionärsbrief.

Das zweitgrößte heimische Bauunternehmen (nach der Bau Holding Strabag) hält am Donnerstagnachmittag in ihrer Unternehmenszentrale im 10. Wiener Gemeindebezirk ihre 122. ordentliche Hauptversammlung ab. (APA)

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