Scharfe SPÖ-Kritik an Strasser

15. Juni 2002, 14:20
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Kuntzl: "Arroganz" und "Parteibuchwirtschaft" - Parnigoni: "Zahlenschwindel"

Wien - Scharfe Kritik an Innenminister Ernst Strasser (V) hat am Samstag erneut die SPÖ geübt. "Arroganz" und "Parteibuchwirtschaft" warf ihm Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl vor, von "Zahlenschwindel" sprach Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni. "Der Minister singt fleißig das Hohelied der Parteibuchwirtschaft", meinte Kuntzl in einer Aussendung. Damit erteile er bei Postenbesetzungen einem Vorgehen nach dem Kriterium der Qualifikation eine klare Absage.

Parnigoni warf dem Innenminister vor, "Zahlen zu "schönen". Es sei nicht nur in der Verwaltung eingespart worden, 119 Gendarmerieposten seien dem Innenminister zum Opfer gefallen. "Damit nicht genug: Der Abzug von 496 Gendarmeriebeamten, 505 Polizeisicherheitsbeamten und 81 Kriminalbeamten bedeutet, dass diese der Sicherheit der Bevölkerung entzogen wurden." Das ließe sich auch mittels der Kriminalstatistik belegen, die - "ebenfalls entgegen den geschönten Zahlen des Innenministers" - eine weit niedrigere Aufklärungsquote aufweise, als dies bei SPÖ-Innenministern je der Fall gewesen sei. (APA)

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