Neuer Rekord an Geringfügig Beschäftigten

13. Juni 2002, 16:33
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214.845 im Mai - dazu kommen 25.731 freie Dienstverträge

Wien - Die Zahl der geringfügig Beschäftigten hat im Mai mit 214.845 einen neuen Rekordwert erreicht. Konkret waren 61.571 Männer und 153.274 Frauen geringfügig beschäftigt, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor.

Dazu kommen noch 25.731 so genannte Freie Dienstverträge im Mai. Hier lautet die Aufteilung 12.501 Frauen und 13.230 Männer. Der Freie Dienstnehmer gilt in der Sozialversicherung zwar als Unselbstständiger, aber in allen anderen Bereichen als Selbstständiger. Das heißt, im steuerlichen Bereich ist er einkommenssteuerpflichtig, im Arbeitsrecht gelten überhaupt keine Normen, er hat keinen Urlaubsanspruch, keinen Abfertigungsanspruch und keinen Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall.

1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze (derzeit 296 Euro/4.076 Schilling) verdienen.

Nachfolgend die Entwicklung der Zahl der geringfügig Beschäftigten:

 Monat       Männer      Frauen       ALLE

2001

Jänner 56.700 143.965 200.665 Februar 55.593 144.137 199.730 März 58.912 146.963 205.875 April 58.502 147.995 206.497 Mai 58.860 149.248 208.108 Juni 59.330 150.037 209.367 Juli 56.011 147.021 203.032 August 55.041 145.710 200.751 September 54.839 145.527 200.366 Oktober 58.476 149.047 207.523 November 59.471 150.621 210.092 Dezember 59.379 150.856 210.235

2002

Jänner 59.368 149.834 209.202 Februar 58.262 148.993 207.255 März 61.423 151.589 213.012 April 60.949 151.521 212.470 Mai 61.571 153.274 214.845

(APA)
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