Unwetter in China

11. Juni 2002, 12:18
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35 Tote und 125 Vermisste

Bei Unwettern und Überschwemmungen in China sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 wurden vermisst, berichteten die staatlichen Medien am Dienstag. Nahe der alten Kaiserstadt Xi'an stürzte die 150 lange Eisenbahnbrücke über den Bahe-Fluss ein.

Nur drei Minuten zuvor hatte noch ein Zug die Brücke überquert, berichtete die Tageszeitung "China Daily". Durch die Unterbrechung der Bahnlinie strandeten 10.000 Passagiere in Xi'an, wo bei den Unwettern sechs Menschen ums Leben kamen.

In der südchinesischen Provinz Sichuan wurden 27 Menschen getötet, als Überschwemmungen besonders die Städte Suining und Nanchong heimsuchten. Neun Städte und 28 Kreise waren betroffen. 300.000 Wohnräume wurden beschädigt. In der nordchinesischen Provinz Shaanxi kamen im Kreis Foping zwei Menschen ums Leben.

Hier wurden 108 Menschen vermisst, berichtete der China News Service. Nach einem 24 Stunden andauernden heftigen Regen stand das Wasser in der Stadt Hanzhong zum Teil eineinhalb Meter hoch in den Straßen. Strom- und Telefonleitungen waren unterbrochen. (APA/dpa)

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