Ganz Wien für (Ver-)Wähler in einem Band

5. Juni 2002, 11:50
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Wiener Telefonbuch wird derzeit ausgeliefert

Wien - Die Bizepse reißfreudiger Kraftmenschen stellt das gelbe, kompakte Ding vor neue Herausforderungen: Das Wiener Telefonbuch 2002/2003, derzeit in Auslieferung befindlich, präsentiert sich einteilig statt, wie in der vergangenen Auflage, in Form der beiden Bände "A bis L" und "M bis Z".

Mithilfe "modernster Technik" sei es gelungen, die 2132 Seiten, dicht in der üblichen Telefonbuchschrift Bell Centenial bedruckt, in nur einen einzigen Kartoneinband zu pressen, schildert Margit Kaluza-Baumruker vom österreichweiten Telefonbuchverleger Herold Business Data. Zu einer Buchbreite von "nur sechs Zentimetern - möglich wären bis zu sieben", womit sich laut präziser Nachmessungen eine Horizontalplatzersparnis von einem Zentimeter im Vergleich zum zweibändigen Vorjahr ergibt.

Die buchbinderische Vereinigung des Gesamtwiener Nummernwerks sei eine Reaktion auf "vielfache Wünsche der Benutzer", erläutert Kaluza-Baumruker. Sie spricht von einem "internationalen Trend" zum Einfachtelefonbuch - etwa in Großbritannien und den USA. Ein einziger Band sei eben handlicher als zwei oder mehr und könne außerdem aus Telefonzellen nur ganz oder gar nicht entwendet werden - Kraftmeiereien einmal abgesehen. (bri/DER STANDARD, Printausgabe, 05.06.2002)

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