Arbeitslosenrate in Eurozone höher

4. Juni 2002, 12:37
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Auf 8,3 Prozent gestiegen - Österreich mit 4,0 Prozent trotz deutlichem Anstieg noch auf drittbestem Platz

Luxemburg – Die Arbeitslosenrate der Eurozone ist im April auf 8,3 Prozent gestiegen, nach 8,2 Prozent im März. Vor einem Jahr, im April 2001, war die Arbeitslosenrate noch bei 8,0 Prozent gelegen, teilte das EU-Amt für Statistik, Eurostat, am Dienstag mit. In der EU-15 stieg die Arbeitslosenrate im April auf 7,6 Prozent, nach 7,5 Prozent im Vormonat und 7,4 Prozent im April 2001.

Österreich verzeichnete im April mit 4,0 Prozent zwar hinter Luxemburg (2,2 Prozent) und den Niederlanden (2,7 Prozent im März) zwar die drittniedrigste Arbeitslosenrate. Mit einem Anstieg von 3,4 Prozent auf 4,0 Prozent im Monatsabstand verzeichnete Österreich aber hinter Irland den zweithöchsten Anstieg der Arbeitslosenrate. Nur in Dänemark ging im Monatsabstand die Arbeitslosigkeit zurück.

Eurostat schätzt, dass im April 2002 in der Eurozone 11,5 Millionen und in der EU15 insgesamt 13,3 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren. Dabei handelt es sich um saisonbereinigte Zahlen gemäß den Kriterien der ILO. (APA)

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