Energie im April billiger

3. Juni 2002, 13:49
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Um 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr

Wien - Für die privaten Haushalte in Österreich war Energie im April 2002 um 2,1 Prozent billiger als im Vorjahr. Damit hat die Talfahrt der Energiepreise (seit August 2001) weiter angehalten. Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Kosten jedoch und zwar um 2,1 Prozent, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) am Montag mit. Grund dafür war ein Preissprung bei den Mineralölen, die sich gegenüber März im Schnitt um 7 Prozent verteuerten. Im Jahresvergleich waren Mineralöle dennoch um 1,5 Prozent günstiger als im April vergangenen Jahres.

Benzin teurer

Für Sprit musste gegenüber dem Vormonat mehr berappt werden: Normalbenzin wurde um 8,9 Prozent, Superbenzin um 9,1 Prozent und Diesel um 6,3 Prozent teurer. Im Vergleich zum April 2001 waren Normalbenzin (minus 3,0 Prozent) und Super (minus 2,4 Prozent) jedoch billiger, lediglich Diesel (plus 0,7 Prozent) war geringfügig teurer. Verglichen mit dem Preisniveau im Vormonat verteuerte sich Heizöl Extra leicht um 8,8 Prozent, im Jahresabstand war Heizöl Extra leicht im April aber um 1,2 Prozent günstiger.

Strom verbilligte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent, im Vergleich zum Vormonat sanken die Kosten um 1,9 Prozent. Die Preise für Gas und Fernwärme blieben zum Vormonat unverändert. Gegenüber April 2001 war Gas um 2,2 Prozent billiger, Fernwärme um 0,1 Prozent teurer.

Wie von der E.V.A. errechnet wurde, hätte die April-Jahresteuerung ohne Energie 2,1 (statt 1,8) Prozent betragen. Energie hat somit die Inflation in Österreich nach wie vor gedämpft.(APA)

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