Grundwehrdiener wollten Abrüstung mit nächtlicher "Pinzgauer" -Fahrt feiern

2. Mai 2002, 09:52
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Bundesheerfahrzeug stürzte bei Wendemanöver -20.000 Euro Schaden

Wien - Allzu übermütig haben drei Grundwehrdiener der Burstynkaserne in Zwölfaxing (Bezirk Wien-Umgebung) ihre bevorstehende Abrüstung gefeiert.

Die drei jungen Männer hatten laut NÖ Sicherheitsdirektion unbefugt ein - versperrt gewesenes - Bundesheerfahrzeug in Betrieb genommen und damit einen Schaden von rund 20.000 Euro angerichtet.

Bundesheerfahrzeug stürzte bei Wendemanöver

Der Vorfall hatte sich bereits in der Nacht auf vorgestern, Dienstag, ereignet. Die 19-Jährigen kamen nach dem Einrücken am Montag gegen 24.00 Uhr auf die Idee, noch ein Mal mit dem "Pinzgauer" zu fahren. Als das Fahrzeug bei einem Wendemanöver umstürzte, traten die Insassen die Windschutzscheibe ein und kletterten ins Freie, wobei sich ein Grundwehrdiener durch Glassplitter leicht verletzte.

Aus dem auf der Seite liegenden "Pinzgauer" flossen Motoröl und Treibstoff aus. Um 1.10 Uhr wurde der Wachdienst auf das Geschehen aufmerksam und leitete die notwendigen Maßnahmen ein, eine bleibende Umweltschädigung trat nicht ein.

Die Grundwehrdiener, die sich nach dem nächtlichen illegalen Abenteuer ausgeschlafen hatte, müssen sich nun wegen unbefugter Inbetriebnahme eines Kfz verantworten. Überdies steht ihnen eine "saftige" Schadenersatzforderung ins Haus. (APA)

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