Peter Pacult wird so richtig grantig

24. März 2002, 22:07
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1860 ist auf Häßler nicht gut zu sprechen

München - Natürlich hängt in München ein Haussegen, und er hängt schief, zur Abwechslung bei den so genannten Löwen. 1860-Trainer Peter Pacult war nach dem 0:4 in der 28. Runde der deutschen Bundesliga bei Tabellenführer Bayer Leverkusen nicht nur enttäuscht über die klare Niederlage, sondern auch über die Absage von Spielmacher Thomas Häßler. Der hatte nach eigenen Angaben nicht gut trainiert und wollte deshalb lieber zu Hause bleiben, weil er auch nicht für die Startformation vorgesehen war. Am Abend gaberlte Häßler bei "Wetten, dass ...?".

"Wenn einer nicht zwanzig Minuten spielen will, dann ist er leistungsunwillig. Und wenn man nicht gut trainiert hat, dann muss man sich fragen, warum und ob man überhaupt den richtigen Beruf hat", meinte Pacult, der Häßlers Verhalten auf keinen Fall dulden wird. "Da kommt in der nächsten Woche der nächste Spieler und sagt, er sei nicht gut drauf." Auch in der Mannschaft sei Häßlers Verhalten auf Unverständnis gestoßen. Pacult: "Es gibt Stimmen in der Mannschaft, die sagen, er hätte uns im Stich gelassen." (DER STANDARD-Printausgabe, Montag, 25. März 2002)

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