Westbahnhof-Gelände wird im Frühjahr ausgeschrieben

24. März 2002, 09:23
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ÖBB erwartet Kür des Siegerprojekts im Frühjahr 2003

Wien - Nicht nur das "Mariahilfer Platzl" könnte schön bald völlig anders aussehen, auch die Ausschreibung für die Umgestaltung des benachbarten Westbahnhof-Geländes startet noch in diesem Frühjahr. Durch einen "gesunden Mix" aus Büros und Geschäftsflächen und einem städtebaulichem Brückenschlag zu den angrenzenden Bezirken soll das ganze Stadtviertel aufgewertet werden. Voraussichtlich werde es in einem europaweiten Wettbewerb ein zweistufiges Verfahren geben, teilte die ÖBB der APA mit.

Die Stadt Wien werde - laut Informationen der Bundesbahn - 30 Prozent der Verfahrenskosten übernehmen. Mit der Präsentation des Siegerprojekts rechne man im Frühjahr 2003.

Ziel sei es, über den Bahngrund hinaus einen Brückenschlag zwischen dem 15. Bezirk und den nur ungenügend verbundenen Stadtvierteln des sechsten und siebten Bezirks zu erreichen. Gegenstand der Ausschreibung seien sämtliche nicht betriebsnotwendigen Bereichen zwischen Europaplatz und Johnstraße sowie die Bahnhofshalle. Die betreffenden Liegenschaften befinden sich im Besitz der ÖBB. Einschränkungen bei der Neugestaltung gibt es nur bei der Halle - sie steht unter Denkmalschutz.

Im Bereich des Europaplatzes soll eine "city-artige" Nutzung das Gebiet aufwerten. Dabei denke man an einen sinnvollen Mix aus Büros, Handel und Dienstleistungen, hieß es von Seiten der ÖBB. Der stadtauswärtige Bereich soll durch Gewerbe, Wohnen, Ausbildung und soziale Einrichtungen ergänzt werden. Im puncto Höhenentwicklung will man sich an den bestehenden Bauten in der Felberstraße orientieren. (APA)

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