Wie der "zunehmende Mond"

21. März 2002, 13:53
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Die Frauen Ecuadors beginnen den Aufbau eines Netzwerkes, um gehört und gesehen zu werden

Die Presseaussendung des Ecuadorianischen Frauennetzwerkes "Zunehmender Mond" macht klar, worum es geht: "Wir Frauen aus den unterschiedlichsten Teilen Ecuadors haben immer versucht, Wege des Widerstandes und Respekt für unser Leben zu finden. Wir haben aktiv am Kampf unseres Volkes teilgenommen. Trotz der deutlichen Anwesenheit der Frauen des Volkes ist unsere Stimme nicht gehört worden".

Die Situation des Landes habe sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert, keiner der von den Behörden angekündigter Fortschritt habe sich gezeigt, beschweren sich die Frauen. Der "Plan Colombia" und die damit verbundenen Kriege und Migrationswellen hätten das Land zunehmend geschwächt, und Frauen und Frauenorganisationen müssen ohne Unterstützung oder Anerkennung damit fertig werden.

In der abschließenden Erklärung machen die Frauen noch einmal deutlich, in welche Richtung sich Veränderungen abzeichnen müssten: "Wir sind entschlossen, für Gleichheit, Gerechtigkeit, Würde und die Wahrung unserer Rechte und die unserer Familien, ja unseres Volkes zu kämpfen. So wie der zunehmende Mond beginnen wir mit dem Mut der armen Frauen dieses armen Volkes den Aufbau eines Raumes, der wachsen wird, bis wir alle in Wort und Tat unser und unseres Volkes Leben verändern werden."

(red)

weitere Informationen sind erhältich bei der Informationsgruppe Lateinamerika (IGLA), E-Mail
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