max.mobil muss noch deutlich profitabler werden

23. März 2002, 14:29
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"profil": Kaum Unkosten durch bevorstehende Markenumstellung

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner neuen Ausgabe berichtet, erwartet die Deutsche Telekom durch die Umstellung der Marke max.mobil auf T-Mobile nur unwesentliche Mehrkosten. In einem Interview mit "profil" erklärt Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender von T-Mobile International und Vorstand für Mobilfunk und Online-Geschäft im Mutterkonzern Deutsche Telekom: "Wir geben derzeit für unsere insgesamt acht Marken etwa eine Milliarde Euro im Jahr für das gesamte Marketing aus. Auf eine einzige Marke konzentriert hat diese Summe natürlich einen viel größeren Effekt. Die dem gegenüber vergleichsweise geringeren Umstellungskosten werden wir binnen kürzester Zeit wieder hereingespielt haben."

Starke Marke

max-mobil sei, so Ricke weiter, "eine unglaublich starke Marke", deren Kraft man nun in die neue Marke T-Mobile zu übertragen versuchen müsse.

Profitabler

Aufholbedarf ortet Ricke bei max.mobil in Sachen Profitabilität. max schaffte zuletzt eine Umsatzrentabilität von 26,9%, T-Mobile Deutschland als ältestes und profitabelstes Unternehmen in der Gruppe liege bei 40%. Ricke: "Eine Umsatzrendite von etwa 40 Prozent muss ganz klar auch für max.mobil das erklärte Ziel sein." Man dürfe aber, so der T-Mobile-Chef, "max.mobil von der Kundenstruktur nicht mit T-Mobile Deutschland vergleichen, weil wir in Deutschland fast vier Jahre früher gestartet sind."

Keine Spekulationen

Der Möglichkeit, zusätzliche UMTS-Frequenzen in Österreich zu ersteigern, falls sich Telefónica tatsächlich aus diesem Markt zurückziehen sollte, will Ricke nicht näher treten: "Derzeit ist das für uns sicher kein Thema. Wir haben für die Startphase ausreichend Kapazitäten." (red)

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