Und das Gnu schaut zu

15. März 2002, 16:44
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Studenten befreiten ein ausgestopftes Tier

Wien - Auch Gnus können vereinsamen. Etwa, wenn sie auf der Reise nach Kassel (Documenta) in Wien Station machen, die Weggefährten - Zebra und Löwe - in der Galerie Hubert Winter ausgestellt werden, sie selbst aber im Hinterhof herumstehen müssen. Herzerweichend.

Eine Nacht-&-Vollmond-Aktion

Das fand zumindest eine Gruppe von TU-Studenten: In einer Nacht-&-Vollmond-Aktion brachten sie das arme Tier des Künstlers Laly Mwanzo zur TU. Hier ist es nicht mehr allein. Und kann aus dem Fenster Passanten beobachten. Auch der Galerist ist glücklich: Bis Mai, wenn die Reise weitergeht, darf das Gnu studieren. Vielleicht findet es sogar heraus, wieso die Polizei sein Verschwinden allen Ernstes einer "Vollmondbande" zuschrieb. (rott, DER STANDARD Print-Ausgabe 16.März 2002)

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    foto: th.rottenberg
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